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Onko-Zentrum

Onko Zentrum Dortmund

Interdisziplinäres Netzwerk für Krebspatienten

Seit November 2010 ist das Onko Zentrum Dortmund am St.-Johannes-Hospital durch die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) zertifiziert. Besonders hervorgehoben wurde die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fachabteilungen. Damit ist eine ganzheitliche, multidisziplinäre und interdisziplinäre onkologische Versorgung der Krebspatienten gewährleistet. Ein weiterer Vorteil für unsere Patienten: Alle behandelnden Abteilungen sind im St.-Johannes-Hospital beziehungsweise in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus angesiedelt.

Beteiligt am Onko Zentrum sind die Klinik für Innere Medizin II mit Hämatologie und Onkologie sowie die Kliniken für Anästhesie, Chirurgie, Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Herz-, Thorax-, Gefäßchirurgie, Gynäkologie, Radiologie und die Zentral-Apotheke. Es wird als ein Netzwerk verstanden, das hochqualifizierte Diagnose- und Therapiestrukturen bereitstellt, die Transparenz, Sicherheit und Synergien sowohl bei Behandlern als auch Patienten bietet. Organzentren, wie zum Beispiel das Brustzentrum, kooperieren mit dem Onko Zentrum und nutzen seine Strukturen.

Aufgaben und Partner

Kernaufgaben sind die Durchführung von Systemtherapien, wie Chemo- oder Antikörpertherapien, und deren Begleiteffekten. So wird in einer gemeinsamen Tumorkonferenz für jeden einzelnen Patienten ein optimaler Plan für Diagnostik und Therapie erarbeitet, basierend auf den vom Onko Zentrum herausgegebenen leitliniengerechten Behandlungspfaden, die transparent und verbindlich für alle Beteiligten sind. Feste Bestandsteile sind ebenfalls die aktive Unterstützung des Patienten durch die Psychoonkologie, Physiotherapie, Ernährungsberatung und den Sozialdienst und externe Kooperationspartner, wie Sanitätshäuser, Reha-Einrichtungen etc.
Die Umsetzung dieser Behandlungsziele wird gesichert durch:

 

  • Qualitätsgesicherte Ausbildungen, Weiter- und Fortbildungen der Ärzte und Mitarbeiter.
  • Enge und fachübergreifende Interaktion und Kooperation.
  • Einführung und Weiterentwicklung von Qualitätsstandards.
  • Einheitliche Tumordokumentationen (klinisches Krebsregister)
  • Behandlungspläne nach neuesten medizinischem Standard.

 

Bereits lange vor der Zertifizierung arbeiteten die Mediziner am St.-Johannes-Hospital derart zusammen. Dr. Volker Hagen, Leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin II und Leiter des Onko Zentrums, freut sich über die offizielle Bestätigung: „Dass unsere Arbeit auf diese Weise noch einmal bestätigt wird, zeigt unsere lange intensive Beschäftigung mit der Diagnose Krebs.“

Selbsthilfegruppen

Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.
www.frauenselbsthilfe.de
 

Selbsthilfeorganisation zur Unterstützung von Erwachsenen mit Leukämie und Lymphomen
www.leukaemie-hilfe.de
 

Informationsangebot für Patienten mit Lungenkrebs und Nierenkrebs
www.daslebenshaus.org
 

Selbsthilfe für Patienten nach Gastrektomie
www.kein-magen.de
 

Informationsangebot für Stomaträger und Patienten mit Darmkrebs
www.ilco.de

Klinische Studien

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Oncoresearch führen wir in unserem OnkoZentrum klinische Studien durch, um die Behandlung von Tumorerkrankungen zu verbessern. Die Durchführung der Studien wird von speziell ausgebildeten Mitarbeitern betreut und erfolgt unter Einhaltung strenger interner und externer Qualitätsstandards.

 

Wir beteiligen uns an vielen Studiengruppen, in denen sich Ärzte zusammengeschlossen haben, um die Behandlungsergebnisse bei Tumoren des blutbildenden Systems sowie von Organtumoren zu verbessern. Seit vielen Jahren sind wir daher Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft internistischer Onkologen (AIO), der Deutschen Studiengruppe hochmaligne Non-Hodgkin-Lymphome (DSHNHL), der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (GHSG), der Deutschen ALL Studiengruppe (GMALL), der Deutschen AML Studiengruppe (AMLCG), der Deutsche Studiengruppe für niedrig maligne Lymphome (GLSG) und der Deutschen Studiengruppe multiples Myelom (DSMM). Außerdem beteiligen wir uns an Zulassungsstudien für neue Medikamente.

 

Das OnkoZentrum und das Brustzentrum gehören bei einigen Studien zu den nationalen und internationalen Top-Rekrutierern. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite von Oncoresearch sowie im Blauen Ratgeber: klinische Studien der Deutschen Krebshilfe

Gemeinsam stark sein

Die Forschungsgemeinschaft Gesundheit ist ein Verbund von Krankenhäusern, die sich für den Fortschritt in der Medizin einsetzen. Innovative Behandlungsmöglichkeiten für Patienten haben in diesen Häusern einen besonders hohen Stellenwert. Das speziell ausgebildete Personal betreut die Patienten intensiv und bedürfnisorientiert.
Feste Ansprechpartner und ein Arzt stehen den Studienteilnehmern jederzeit zur Verfügung!

Klinische Studien

Klinische Studien dienen dazu, neue Medikamente und neue Therapieformen unter klinischen Bedingungen zu erproben. Die teilnehmenden Patienten leiden an einer bestimmten Krankheit, für die das Medikament oder die Therapie entwickelt wurde. Ohne klinische Studien könnten wir nicht feststellen, welche Behandlung dem Patienten am besten hilft. Klinische Studien sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Sicherheit und Schutz der Patienten stehen immer an erster Stelle. Deshalb müssen verschiedene Institutionen (Ethikkommission, Bundesoberbehörden) die Studien vor Beginn prüfen und genehmigen. Zudem werden klinische Studien auch während ihrer Durchführung von den oben genannten Institutionen und medizinischen Fachkommissionen streng überwacht. Die Teilnahme ist freiwillig und kann jederzeit abgebrochen werden.

Drei gute Gründe zur Studienteilnahme

  1. Intensive Betreuung
    Mit der Teilnahme an einer klinischen Studie profitieren Sie von einer besonders intensiven und gründlichen Untersuchung, Betreuung und Überwachung - über die hochqualifizierte Routine-Behandlung hinaus!

  2. Fortschritt der Medizin
    Nur durch Studien können wir neue Formen der Behandlung prüfen und mit anderen Therapien vergleichen. Ohne Studien gäbe es keinen Fortschritt in der Medizin. Durch eine Studienteilnahme erhalten Sie Zugang zu neuen Therapien, die oft erst Jahre später in der Breite eingesetzt werden.

  3. Bessere Aussichten
    Untersuchungen haben nachgewiesen: Patienten, die im Rahmen von klinischen Studien behandelt werden, beteiligen sich aktiv am eigenen Therapieprozess. Demnach können Sie selbst von der Studie profitieren, und gleichzeitig anderen Patienten durch Ihre Teilnahme helfen.

Weitere Informationen

Möchten Sie mehr Informationen zu den Möglichkeiten der Teilnahme an einer Studie erhalten, dann sprechen Sie bitte Ihren behandelnden Arzt in unserer Klinik an oder besuchen Sie unsere Internetseite:
www.forschungsgemeinschaft-gesundheit.de

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